Rezension: „Weihnachtszauber wider Willen“ – Sarah Morgan



Jedes ihrer Bücher bedeutet Lesevergnügen
- romatictimes.com


Klappentext
Als Skifahrer war er unschlagbar – aber als Dad ist Taylor O’Neil weit von einer Goldmedaille entfernt. Um seiner 13-jährigen Tochter zu beweisen, wie sehr er sie liebt, will er ihr das schönste Weihnachtsfest aller Zeiten bereiten. Das Snow Crystal Skiresort seiner Familie bildet dafür schon mal die perfekte Postkartenidylle. Doch bei den restlichen Details braucht er Unterstützung. Wer könnte ihm besser beibringen, was zum Fest der Liebe gehört, als eine Lehrerin? Gut, seine alte Schulfreundin Brenna ist genau genommen Skilehrerin, dennoch scheint sie auch den Slalom weihnachtlicher Bräuche perfekt zu beherrschen. Der guten alten Tradition des Kusses unterm Mistelzweig kann Taylor jedenfalls schnell etwas abgewinnen …

‚Jeder hat vor irgendetwas Angst. Um das Angsthaben geht es nicht. Es geht nur darum, ob du davon deine Entscheidungen beeinflussen lässt.‘
- S. 334


Rezension
{spoilerfrei}
Vorab erstmal folgendes:
Dieses Buch ist der dritte Teil der Snow Crystal Trilogie.
Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.

Cover
Auf Anhieb gefiel mir das winterliche Cover, verziert mit dem ganzen Glitzer, super gut.
Allerdings konnte ich die zwei Personen nicht wirklich mit den Protagonisten in Verbindung setzen, da besonders Brenna ganz anders beschrieben wird, als auf dem Cover dargestellt.
4/5
🦋e

Inhalt
Sowohl Taylors, als auch Brennas gegenseitige Gefühle bemerkt man schnell und so fiebert man als LeserIn eher drauf hin, was wohl zwischen ihnen weiterhin (nicht) passieren wird, als, ob die Gefühle erwidert werden. Zwischen durch war dies jedoch zu lang gezogen und es fehlte der gewisse Pep.
Anders als durch den Klappentext vermutet, merkt man schnell, dass Taylors Tochter Liv sich in Snow Crystal doch recht wohl fühlt und es eher andere Probleme sind, die sie verfolgen, als der Gedanke, ob ihr Vater kein guter Vater sei. 
Die Geschichte hinter Livs, Brennas und Taylors Vergangenheit spielt eine beträchtliche Rolle im Roman und lässt die Spannung steigen.
Neben den Protagonisten Brenna, Taylor und Liv spielen auch die Charaktere der vorherigen Snow Crystal- Reihe eine Rolle, sodass man sich, sofern man die anderen Bände gelesen hat, heimisch fühlt.
4/5 🦋e

Schreibstil
Der Erzähler erzählt abwechselnd aus Taylors und Brennas Sicht, wobei ab und zu auch die Sicht eines anderen Charakters gewählt wurde. Die Kapitel sind teilweise sehr lang. Das ist natürlich Geschmackssache, doch mich störten diese langen Kapitel, da sie mir ein wenig die Leselust nahmen.
Obwohl der Schreibstil eine gewisse Spannung aufrechterhielt, fehlte mir besonders die Gefühle. Statt von Liebe, wurde oft nur von Sex gesprochen, als würden diese Wörter synonym verwendet werden können und generell war der Schreibstil oft etwas sehr vulgär. Das Ende wurde mir im Kontrast dazu zu „extrem“ dargestellt.
3/5
🦋e


Fazit
Ein schöner Roman, der super zur Winter- und Weihnachtszeit passt. Ich würde mir noch etwas mehr Gefühle und Emotionen wünschen und an der ein oder anderen Stelle eine weniger vulgäre Wortwahl, trotzdem ist es ein schönes Buch passend zu dieser Jahreszeit.

🦋🦋🦋½ /🦋🦋🦋🦋🦋


Ein paar Daten zum Buch
Originaltitel: Maybe This Christmas
Originalsprache: Englisch
Autorin: Sarah Morgan
Übersetzerin: Judith Heisig
Erscheinungsjahr: 2015 (Deutschland)
Verlag: mtb – Mira Taschenbuch
Seiten: 380
Preis: 9,99€

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